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Für alles ist ein „Kraut“ gewachsen

Quendel, Brennnessel & Co.

Man muss keine Kräuterhexe sein, um die wunderbaren Schätze der Berge zu erkennen. Sie wachsen nahezu an jedem Wegesrand und betören mit ihrem lieblichen Duft und magischen Farben. Fast schon unglaublich wie viele Kräuter es gibt und vor allem, welche Wirkung sie haben! Heute ist das Wissen darüber etwas in Vergessenheit geraten. Doch vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere an seine Oma, welche zu früheren Zeiten in ihren kleinen Tigeln und Dosen stets ein Hausmittel zur Hand hatte wenns wiedermal mal irgendwo gezwickt oder geschmerzt hat. Auch bei müden Beinen, gereiztem Magen oder Frauenleiden - die Natur hat für alles vorgesorgt. 
Wir nehmen euch mit auf eine wohlriechende Reise:

Fangen wir an mit der Holunderblüte: Im Juni blüht der Holunderbusch am Wegesrand und verzaubert mit seinem unverkennbaren Duft. Die Blüten werden getrocknet und wirken als Erkältungstee bei Fieber dank seiner schweißtreibenden Wirkung.

Die Arnikablüte ziert nicht nur die Almwiesen mit ihrem leuchtendem gelb, sie entfaltet ihre Kraft in Salben und Cremen. Arnikablüten regen die Durchblutung an, töten Bakterien ab, wirken Entzündungen entgegen und fördern die Wundheilung. Als „Arnikaschnaps“ angesetzt wirkt eine sanfte Massage nach dem Wandern wahre Wunder.

Der Quendel, oder auch wilder Thymian, ist ein hervorragendes Bergkraut. Man kann ihn getrocknet als Tee verwenden, gesüßt mit Honig wird er bei Erkältungen, Halsschmerzen und Husten eingesetzt. Er wirkt schleimlösend und schmeckt zudem noch himmlisch. Quendel eignet sich auch zum Würzen von schwer verdaulichen Gerichten. Hervorragend auch für das Beimischen von Kräutersalz. Für Frauenleiden sehr zu empfehlen durch seine krampflösenden Fähigkeiten.

Die Brennnessel wächst den gesamten Sommer über und ist eine wahre Allrounderin:  
Sie hilft bei Harnwegserkrankungen, Appetitlosigkeit, Gelenkentzündungen, Verstopfung, Rheumatismus, Gicht, Durchfall, Nierenschwäche, Bluthochdruck und Menstruationsbeschwerden. Sie wirkt stoffwechselfördernd, stark entschlackend, entgiftend, blutstillend, blutreinigend und fördert die Blutbildung.

Johanniskraut am 24. Juni (Johannitag) geerntet und in Öl gelegt ist ein sensationelles Mittel zur Wundheilung. Bei kleinen Verbrennungen auf die Haut aufgetragen beschleunigt es die Wundheilung um ein Vielfaches. Als Tee aufgekocht wirkt Johanniskraut stimmungsaufhellend und fördert ein entspanntes Schlafen.

Mehr Wissenswertes über die unterschätzte und vergessene Kraft der Kräuter sowie ihre Wirkstoffe erfahren Sie am 05. Oktober beim „Herba Alpina Kräuterfestival" in Sand in Taufers. 


Vorab schon mal das „Rezept“ für das Johanniskrautöl:

  1. Kleine Gläser auskochen.
  2. Die frischen Johanneskrautblüten (am besten am 24. Juni geerntet) säuberlich von den Stängeln zupfen.
  3. Glas zu einem Viertel mit Blüten füllen 
  4. Neutrales Öl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl) aufgießen (Verhältnis Öl zu Blüten 4:1)
  5. Glas verschließen und 6 Wochen an einem sonnigen Platz stehen lassen.
  6. Zwischendurch immer wieder schütteln. 
  7. Nach und nach färbt sich das Öl rot, daher auch Rotöl genannt. 
  8. Durch ein Sieb abseihen und in dunkle Fläschchen füllen. 
  9. Das Öl hält im Kühlschrank über ein Jahr. 
20.08.2019Hotel Alte Mühle
 

Für alles ist ein „Kraut“ gewachsen

Quendel, Brennnessel & Co.

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